Friedensdekade

Geboren wurde die Idee zur FriedensDekade (anfangs “Friedenswoche” genannt) in den Niederlanden. Dort hatte der “Interkirchliche Friedensrat” die Friedenswoche eingeführt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. In der Vollversammlung des EYCE (Ökumenischer Jugendrat in Europa) wurde 1979 die Anregung allen Mitgliedern nahe gelegt.

In West- und Ostdeutschland wurde die Idee gleichzeitig im Jahre 1980 aufgenommen. Angesichts der zunehmenden atomaren Hochrüstung auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ rief das sächsiche Jugendpfarramt zur FriedensDekade in der DDR auf. In Leipzig fand die erste Friedensdekade mit täglichen Friedensandachten 1981 in der Nikolaikirche statt.

Die FriedensDekaden haben wesentlich zur Vertiefung christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in Gemeinden und Kirchen beigetragen.

Drei Dinge machen die FriedensDekade aus:

  • ein gemeinsames Datum, die Zeit vom drittletzten Sonntag des Kirchenjahres bis zum Buß- und Bettag,
  • ein gemeinsames biblisch orientiertes Thema und ein gemeinsames Plakat,
  • die individuelle Gestaltung des Programms nach den jeweils eigenen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Wünschen der Initiativen, Gruppen, Gemeinden und Landeskirchen

Weitere Informationen unter: www.friedensdekade.de