Mitteilungen

Mit dem Adventskonzert des BachChores starten die diesjährigen Adventsmusiken in der Nikolaikirche Leipzig. Am kommenden Samstag, dem 2. Dezember um 17 Uhr ist das Magnificat in der Fassung des englischen Komponisten John Rutter zu hören. Gemeinsam mit dem Festivalorchester und der Sopranistin Taryn Knerr musiziert der BachChor Leipzig unter der Leitung von Nikolaikantor Markus Kaufmann. Das beliebteste Werk des britischen Komponisten, geschrieben für Sopransolo, großen Chor und Orchester, ist eine jubilierende Vertonung des Lobgesangs Marias. John Rutter hat das Werk mit gregorianischen Klängen und Percussion ausgestattet; inspiriert wurde es auch von einer großen Rhythmenvielfalt aus Spanien, Mexiko und Puerto Rico und setzt mit seiner fröhlichen Instrumentation einen Kontrapunkt zu den Krisen dieser Zeit. Tickets für das Konzert sind an allen reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.nikolaikirche.de/tickets erhältlich.

Am Sonntag, dem 1. Advent (3. Dezember) musizieren um 17 Uhr die Leipziger Posaunenchöre und der Leipziger Bläserkreis adventliche Musik in der Nikolaikirche bei freiem Eintritt.

Am zweiten Adventswochenende begegnen sich am Samstag gleich zwei Frauenensembles – Das Vocalensemble Fedecanto der Leipziger Musikerin Grit Stief sowie das Terzett TriOde aus Quedlinburg. Musikalisch führen die Sängerinnen durch adventliche Musik von Benjamin Britten, Felix Mendelssohn Bartholdy und gregorianische Hymnen. An der großen Ladegast-Eule-Orgel spielt Nikolaikantor Markus Kaufmann. Für das Konzert am Samstag, 9. Dezember um 17 Uhr sind Tickets an allen reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.nikolaikirche.de/tickets erhältlich.

Eine lange Tradition besitzt das Konzert der Diakonie in der Leipziger Nikolaikirche. Am zweiten Adventssonntag, 10. Dezember sind um 15:30 Uhr die Chöre der Schola Cantorum Leipzig gemeinsam mit dem Bläserensemble Opus 4 zu Gast. Unter der Leitung von Bernhard Steiner erklingt bei freiem Eintritt weihnachtliche Chor- und Instrumentalmusik aus verschiedenen Epochen.

Mit einer Adventsmusik des Posaunenchores St. Nikolai und des Gemeindechores St. Nikolai beginnt am Freitag, dem 15. Dezember, das dritte Adventswochenende um 19 Uhr bei freiem Eintritt.

Am Ort der Uraufführung im Jahr 1734 erklingt am 16. und 17. Dezember das Weihnachtsoratorium BWV 248 von Johann Sebastian Bach. Der BachChor an der Nikolaikirche musiziert um 17 Uhr unter Leitung von Nikolaikantor Markus Kaufmann am Samstag, dem 16. Dezember, die Kantaten I bis III.
Auch nächsten Tag, Sonntag, 17. Dezember, erklingt die berühmte Kantate „Jauchzet, frohlocket“ noch einmal, dann gemeinsam mit der sechsten Kantate und dem Magnificat BWV 243, dessen Uraufführung sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Für das Konzert am Samstag sind nur noch wenige Restkarten verfügbar; für die Aufführung am Sonntag sind Tickets unter www.nikolaikirche.de/tickets sowie an allen reservix-Vorverkaufsstellen verfügbar.

Am Samstag, 23. Dezember, um 17 Uhr gestalten Stephan Gogolka (Sprecher) und Nikolaikantor Markus Kaufmann (Orgel) ein gemeinsames Weihnachtskonzert mit weihnachtlichen Gedichten und Geschichten von Joseph von Eichendorff und Hans-Christian Andersen, die von Musik von Antonio Vivaldi, Aivars Kalējs und Franz Liszt illustriert werden. Tickets für das Konzert sind an allen reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.nikolaikirche.de/tickets erhältlich.

Die musikalische Christvesper am Sonntag, 24. Dezember, um 17 Uhr wird in diesem Jahr vom Posaunenchor und dem Gemeindechor St. Nikolai ausgestaltet.

Das große Jubiläum Bach300 findet am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) seine Fortsetzung: Im Festgottesdienst um 10 Uhr erklingt dann die Kantate „Christen ätztet diesen Tag“ (BWV 63), die genau vor 300 Jahren in der Nikolaikirche uraufgeführt wurde. Zu Gast sind dann die Solistinnen Taryn Knerr, Henriette Gödde, Stephan Scherpe sowie Philipp Goldmann. Den BachChor Leipzig und das Ensemble St. Nikolai leitet Nikolaikantor Markus Kaufmann.

Wie kann es angesichts der Verunsicherungen unserer Zeit ein Leben in Frieden und Sicherheit geben? Um diese Frage geht es in der diesjährigen FriedensDekade. Unter dem Motto „sicher nicht – oder?“ werden vom 12. bis 22. November 2023 in Friedensgebeten gegenwärtige Verunsicherungen thematisiert werden, die in Politik, Gesellschaft und Kirche zu spüren sind. Zugleich geht es darum, in Gottesdiensten und Gebeten Perspektiven der Hoffnung zu stärken. Wir laden Sie zu folgenden Gottesdiensten und Gebeten ein:

 

Sonntag

 

 

12. November

 

 

10 Uhr

Bittgottesdienst für den Frieden

Sup. Sebastian Feydt und

Bach300

 

Montag

 

 

13. November

 

 

17 Uhr

„Kriegstüchtig!?“

Pfr. i.R. Christian Wolff und Liedermacher Wolfram d. Zweite

 

Dienstag

 

 

14. November

 

 

17 Uhr

Plädoyer für den Frieden

Pfr. Bernhard Stief und

Herr Horst Grüger

 

Mittwoch

 

 

15. November

 

 

17 Uhr

Friedenswende 2023

Pfr. Bernhard Stief und

Frau Petra Weidner

 

Donnerstag

 

 

16. November

 

 

17 Uhr

Toleranz

Frau Waltraud Neuschäfer und

Frau Renate Sarosi

 

Freitag

 

 

17. November

 

 

17 Uhr

Leipzig pflanzt

Omas 4future Leipzig

 

Sonntag

 

 

19. November

 

 

10 Uhr

Gottesdienst in der

Friedensdekade

Sup. Sebastian Feydt

 

Montag

 

 

20. November

 

 

17 Uhr

Gegen Gewalt an Frauen

Selbsthilfegr. Alleinerziehende

SHIA e.V. Landesverband

 

Dienstag

 

 

21. November

 

 

17 Uhr

Kirche und Kolonialismus

Leipziger Missionswerk

 

Mittwoch

 

 

22. November

 

 

17 Uhr

Gottesd. am Buß- und Bettag

Tobias Petzoldt und

Notenspur Leipzig

Am Sonntag, dem 22. Oktober, um 18 Uhr, hat die Jugend der Nikolaigemeinde in die Heilig-Kreuz-Kirche zum Abendgottesdienst eingeladen zum Thema „Wie hältst du‘s aus?

Lass dich einladen zu Anspiel, Musik, Kurzpredigt, Taizégebet und einem kleinen Imbiss.

Gestaltet wurde der Gottesdienst vom Abendgottesdienst-Team: Pfarrer Bernhard Stief, Gemeindepädagogin Christiane Heinrich, Vikarin Florentine Beinhölzl, Lukas Gensel, Julia Löhndorf und Cosima von Hohenthal. Die Dialogpredigt übernahmen Franziska Liebl und Rahel Steigerwald. Für die Musik war die JG-Band unserer Jungen Gemeinde (JG) verantwortlich.

Mehr Informationen zu den Abendgottesdiensten gibt es unter abendgottesdienst.stnikolai.de

Wer den Gottesdienst verpasst hat oder ihn nochmals ansehen will, kann sich den Mitschnitt ansehen:

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Die Königin der Instrumente lädt zur Audienz

Am Sonntag, dem 15. Oktober, laden wir ab 14:30 Uhr zum Orgelfest in die Heilig-Kreuz-Kirche ein.

Folgendes Programm erwartet Sie:

14:30 UhrOrgelführung mit Herrn Michaelsen
15:30 UhrKonzert Bajanensemble & Orgel – unterwegs im Südosten …

Trio Aleonum (Helene Grothe, Johannes Tunger und Clara Ragnitz) & Göran Michaelsen, Orgel

Mit dem Trio Aleonum sind drei Virtuosen des Bajanspiels in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Gast. Auf den schwarz-weißen Knöpfen musizieren sie südosteuropäische Tänze und Weisen. Aber auch spanisches Temperament wird die Heilig-Kreuz-Kirche musikalisch erfüllen. Göran Michaelsen kontrastiert das Programm mit erlesener Musik auf der Eule-Orgel.

16:15 UhrKaffeetrinken
17:00 UhrAbschlusskonzert – unterwegs im Südwesten …

Trio Aleonum (Helene Grothe, Johannes Tunger und Clara Ragnitz) & Antton Condé, Orgel

Vertauschte Rollen: Nicht nur Folklore lässt sich auf einem Bajan musizieren, sondern auch Bach&Co. Und auch die Eule-Orgel steht nicht nur für Bach&Co, sondern auch für bekannte Melodien aus Film und Pop. Antton Condé, Organist aus Frankreich lässt die schwarz-weißen Tasten und Pedale der Eule-Orgel glühen.

Der Eintritt ist frei, um Kollekten zur Deckung der Unkosten wird gebeten.

Update: Trio Aleonum fällt leider krankheitsbedingt aus, dafür wird Markus Ludwig an der Hammond-Orgel dabei sein

Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche mit Theologin Margot Käßmann

Am Montag, 16. Oktober 2023, um 17 Uhr findet in der Nikolaikirche ein besonderes Friedensgebet statt. Die renommierte Theologin und Friedensaktivistin Margot Käßmann wird zum Thema Frieden und Krieg sprechen. Die musikalische Begleitung der Veranstaltung wird von Hutcheson’s Grammar School Senior School & Chamber Chor aus Schottland übernommen, unter Leitung von Mark Williams. Mehr als 60 Sängerinnen und Sänger vertreten singend ihre Schule, die in Glasgow eine Institution ist und auf eine mehr als 360-jährige Geschichte zurückblicken kann.

„Die Leipziger Nikolaikirche ist ein internationales Symbol für den gewaltlosen Widerstand und für den biblischen Ruf „Schwerter zu Pflugscharen.“ Gerade in einer Zeit, in der überall zu den Waffen gerufen wird, freue ich mich, an diesem zentralen Ort der Friedlichen Revolution von 1989 zur Predigt eingeladen zu sein“, erklärt Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und einstige Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.

Organisator des Friedensgebets ist „Leipzig bleibt friedlich!“ Lutz Mükke, Vorsitzender der Initiative, sagt: „Wir wollen Leipzig zu einem internationalen Weltfriedensort entwickeln. Aus Leipzig soll der Ruf des Friedens in die Welt schallen, der Ruf nach Diplomatie und nach Deeskalation.“

„Leipzig bleibt friedlich!“ hatte sich 2019 gegründet, um einen öffentlichen Diskurs über die geplante Ansiedlung eines Flottenzentrums für Militärhubschrauber am Flughafen Leipzig/Halle anzuschieben. Geplant hatten die Ansiedlung die Rüstungskonzerne Lockheed Martin/Sikorsky und Rheinmetall. „Leipzig bleibt friedlich!“ organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen, um das Bewusstsein für den Frieden zu fördern und Menschen zusammenzubringen.

Am Montag, dem 9. Oktober 2023, begehen wir wieder den Tag der friedlichen Revolution. Vor 34 Jahren setzte sich nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche eine Demonstration mit mehr als 70.000 Menschen in Bewegung, die friedlich und gewaltfrei den Leipziger Innenstadtring umrundete. Diese Demnstration führte geradewegs zum Fall der Mauer in Berlin, der sich genau einen Monat später vollzog. Dieser Tag, der ersten großen gewaltfreien Revolution in Deutschland, die zum Fall einer Diktatur beitrug, ging in die Geschichte ein. Jedes Jahr gedenken wir der Erlebnisse von damals und feiern die Demokratie. Lassen Sie sich einladen zu

Friedensgebet / 17 Uhr / Nikolaikirche

Rede zur Demokratie / 18.30 / Nikolaikirche

Lichtfest / 19 Uhr / Nikolaikirchhof und Innenstadt

Weitere Informationen finden Sie unter: Broschüre Tag der Friedlichen Revolution

Den geistlichen Impuls für das diesjährige Friedensgebet wird Bischöfin Kirsten Fehrs, stellvertretende Ratsvorsitzender der EKD, geben. Musikalisch begleitet der Posaunenchor St. Nikolai unter anderem mit einer Auftragskomposition von Traugott Fünfgeld. Erstmals werden am 9. Oktober 2023 alle vier Kirchen am Leipziger Innenstadtring (St. Nikolai, St. Thomas, Katholische Propstei St. Trinitatis und Evangelisch-reformierte Kirche zu Leipzig) mit ihrem Geläut zum Friedensgebet in die Nikolaikirche einladen. Das ökumenische Innenstadtläuten wird 9 Minuten von 16:51 Uhr bis 17 Uhr zu hören sein.

Die Journalistin und Autorin Golineh Atai wird am 9. Oktober 2023 die Rede zur Demokratie in der Nikolaikirche halten. Geboren in Teheran, kam Atai im Grundschulalter nach Deutschland und besitzt seit 25 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft. Als Auslandskorrespondentin für die ARD arbeitete sie unter anderem in Kairo und in Moskau. Seit 2022 ist sie Leiterin des ZDF-Studios Kairo für die arabische Welt. 2021 erschien ihr Buch „Iran – die Freiheit ist weiblich“. Atai porträtiert darin Frauenrechtlerinnen aus dem Iran, die seit langem für ihre Rechte und für die Freiheit der iranischen Gesellschaft kämpfen. Mit Golineh Atai spricht erstmals eine Frau mit iranischen Wurzeln am Jahrestag der Friedlichen Revolution in der Nikolaikirche.

 

 

Franziskus und seine Geschwister

In der letzten Sommerferienwoche fanden wieder die Kinderbibeltage statt – 30 Kinder der Innenstadtgemeinden St. Nikolai und St. Thomas haben sich eine Woche lang mit der Geschichte rund um Franziskus von Assisi beschäftigt. Dazu wurde viel gespielt, gesungen, gebastelt und getanzt. In Zeitreisen wurden die Kinder in die damalige Zeit mitgenommen und konnten etwas von Franziskus erfahren und lernen. In Kleingruppen konnte man seine Gedanken austauschen über die Themen (Un-)Gerechtigkeit, Teilen, Seligpreisungen, Staunen über die Natur und Leben im Einklang mit der Natur – genauso, wie es Franziskus vorgelebt hat.

Außerdem wurde das Kindermusical „Franziskus und seine Geschwister“ von Christiane Heinrich einstudiert, das während des Familiengottesdienstes zum Schuljahresbeginn in der Nikolaikirche aufgeführt wurde.


Foto-Team: Lukas Gensel, Sebastian Glass, Lilith Korte, Zoe Opitz & Annika Westermann

 

Wer die Aufführung des Kindermusicals verpasst hat oder es einfach nochmal ansehen will, kann sich den Mitschnitt ansehen: 

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Liebe Gemeinde, liebe Freunde der Nikolaikirche,

in diesem Jahr lädt Sie der Ausschuss für Gemeindebildung erneut zum STADTRADELN ein.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

Wir wollen auch dieses Jahr wieder als Team der Nikolaigemeinde antreten und zwischen dem 01.09.2023 und dem 21.09.2023 so viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen wie möglich. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Jeder, der zusammen mit uns fahren möchte, kann sich in unser Team eintragen. Es ist dabei nicht entscheidend, ob man ein offizielles Mitglied der Gemeinde ist und wo die Kilometer gefahren werden.

Wenn Sie Lust haben, teilzunehmen, registrieren Sie sich in unserem Team „St. Nikolai“ unter folgendem Link: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=81271

Weitere Informationen finden Sie auch auf https://www.stadtradeln.de/leipzig.

Wir freuen uns auf Sie!

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In der Heilig-Kreuz-Kirche (Neustädter Markt 8) ist ab 1. Oktober 2023 eine Hausmeisterstelle zu besetzen:

Angaben zur Stelle

  • Dienstumfang 4,3 Wochenstunden
  • Die Vergütung erfolgt nach landeskirchlichen Bestimmungen.

Angaben zum Dienstbereich

  • Reinigung der Heilig-Kreuz-Kirche
  • Kleinstreparaturen

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20. August 2023 an:

Pfarramt der Nikolaikirche
Pfarrer Bernhard Stief
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig

oder per E-Mail an:

pfarrer [at] nikolaikirche [dot] de

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Bewerbung!

 

Ergebnis der Verhandlung zur Klage der Kirchgemeinden St. Nikolai und St. Thomas Leipzig gegen den Bescheid und Widerspruchsbescheid vom Landeskirchenamt Sachsens über die Bildung eines Schwesternkirchverhältnisses

 

Der Bescheid des Landeskirchenamtes vom 19. Juli 2021 in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 5. Oktober 2021 ist vom kirchlichen Verwaltungsgericht für nichtig und damit für unwirksam erklärt worden. Eine Urteilsbegründung liegt noch nicht vor, so dass wir uns zu den Details momentan nicht äußern können. Wir erwarten die Begründung in den nächsten Wochen bzw. Monaten. Die ca. vierstündige Verhandlung in Dresden fand in angenehmer Atmosphäre statt. Das Gericht hat sich sehr intensiv mit dem Kirchgemeindestrukturgesetz, den Inhalten des streitigen Ausgangs- und Widerspruchsbescheides und den wechselseitigen Argumenten auseinandergesetzt. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Wir haben ‑ auch im gerichtlichen Verfahren ‑ immer wieder betont, dass wir für Einigungsgespräche zur Verfügung stehen. Auch der Landesbischof, Herr Tobias Bilz, hatte sich in seiner Predigt am 18. Oktober 2021 in der Nikolaikirche für eine einvernehmliche Lösung der Auseinandersetzung eingesetzt. Das Landeskirchenamt hatte allerdings bereits zu Beginn des Verfahrens – auch gerade unter Bezug auf diese Predigt ‑ deutlich gemacht, dass es „keine Möglichkeit der inner- oder außerkirchlichen Mediation“ sehe. Wir bedauern das, da aus unserer Sicht nur mit Gesprächen und einer Einigungsbereitschaft der ‑ sonst sicher noch jahrelang andauernde streitige ‑ Konflikt bereinigt werden kann.

 

Für die beiden Kirchgemeinden:

Pfarrer Bernhard Stief und Pfarrerin Britta Taddiken